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Praxis für Psychotherapie Prof. Dr. Jörg Bethge

Glücklich, wer der Kolumbus seiner eigenen Seele ist

Anfrage

Gruppentherapie in Wiesbaden

Sich selbst im Kontakt mit anderen besser verstehen
Manche Schwierigkeiten zeigen sich besonders im Umgang mit anderen Menschen: eigene Wünsche zurückhalten, Konflikte vermeiden, sich schnell verantwortlich fühlen oder befürchten, abgelehnt zu werden.

In einer therapeutischen Gruppe können solche Erfahrungen besprochen und im gemeinsamen Kontakt verständlicher werden. Zugleich entsteht Raum, neue Erfahrungen zu machen.

Die tiefenpsychologisch fundierte Gruppentherapie ist ein Schwerpunkt meiner Praxis.


Was eine Gruppe ermöglichen kann
Andere Menschen nehmen uns manchmal anders wahr, als wir uns selbst sehen. Eine Rückmeldung kann überraschen, entlasten oder zunächst auch verunsichern. Gemeinsam können wir erkunden, was sie in Ihnen auslöst.

Vielleicht erleben Sie, dass etwas, für das Sie sich schämen, anderen vertraut ist. Dass Ihr Widerspruch eine Beziehung nicht zerstört. Oder dass Sie Unterstützung bekommen, wenn Sie aussprechen, was Sie brauchen.

Die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmenden erweitern das gemeinsame Verständnis. Meine Aufgabe ist es, diesen Prozess therapeutisch zu begleiten und auf einen respektvollen Umgang zu achten.
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Wie wird in der Gruppe gearbeitet?
Im Mittelpunkt stehen die Themen, die die Teilnehmenden mitbringen, und das, was in der Begegnung miteinander entsteht. Sie können beispielsweise von einer belastenden Situation berichten, eine Frage ansprechen oder beschreiben, was Sie während des Gesprächs beschäftigt.

Auch scheinbar kleine Momente können bedeutsam sein: Sie möchten etwas sagen, finden aber keinen Einstieg. Sie fühlen sich übergangen. Eine Rückmeldung berührt Sie, oder Sie merken, dass Sie Ihre eigene Sicht zurückhalten.

Wir nehmen solche Erfahrungen gemeinsam in den Blick. Dabei geht es um Ihre Gefühle, Erwartungen und Beziehungsmuster – und darum, welche anderen Möglichkeiten sich entwickeln können.

„Vor anderen über mich sprechen?“
Viele Menschen stehen einer Gruppentherapie zunächst skeptisch gegenüber. Die Sorge, sich zu zeigen, bewertet zu werden oder keinen Platz zu finden, ist verständlich.

Sie müssen beim Einstieg nicht Ihre ganze Lebensgeschichte erzählen. Sie dürfen zunächst ankommen, zuhören und die anderen kennenlernen. Zugleich lebt die Therapie davon, dass Sie sich mit der Zeit beteiligen und auch Unsicherheit ansprechen können.

Der Einstieg wird in persönlichen Vorgesprächen vorbereitet. Ihre Befürchtungen gehören ausdrücklich dazu.
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Muss ich mich mit allen verstehen?
Nein. Unterschiedliche Sichtweisen können entstehen. Spannungen sind selten: der Umgang war über die vielen Jahre immer respektvoll. Sie können helfen, vertraute Schwierigkeiten im Kontakt besser zu verstehen.

Sollte eine Rückmeldung verletzen, soll diese nicht einfach stehen bleiben. Ich begleite das Gespräch, greife bei Bedarf ein und unterstütze die Beteiligten dabei, ihre Erfahrungen auszudrücken und einander zuzuhören.
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Wie steht es um Vertraulichkeit?
Persönliche Offenheit braucht einen verlässlichen Rahmen. Als Arzt unterliege ich der Schweigepflicht. Mit allen Teilnehmenden wird schriftlich vereinbart, persönliche Informationen und die Identität anderer Gruppenmitglieder vertraulich zu behandeln.

Die Bedeutung dieser Vereinbarung und ihre Grenzen besprechen wir vor Beginn der Teilnahme.

Was kann sich im Alltag verändern?
Die Gruppe bietet Gelegenheit, eigene Muster früher wahrzunehmen und andere Formen des Umgangs zu erproben: Grenzen ausdrücken, Unterstützung annehmen, Unterschiede aushalten oder Nähe zulassen.

Im weiteren Verlauf betrachten wir gemeinsam, wie sich diese Erfahrungen auf Beziehungen und Situationen außerhalb der Gruppe übertragen lassen. Veränderung braucht Zeit und verläuft für jeden Menschen unterschiedlich.
Passt Gruppentherapie zu mir?
Das klären wir gemeinsam in persönlichen Vorgesprächen. Entscheidend sind Ihr Anliegen, Ihr Behandlungsbedarf und die Frage, ob die konkrete Gruppe einen geeigneten Rahmen bietet.

Sie müssen bei der ersten Anfrage noch nicht wissen, ob Sie eine Gruppentherapie beginnen möchten. Auch eine Einzeltherapie kann infrage kommen.

Für eine Anfrage nutzen Sie bitte „Anfrage“ in der Seitenleiste oder „Kontakt“ am Seitenende.
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